Sind Auswahlpublikationen in Drittmittelanträgen im Open Access verfügbar? Eine Fallstudie am Beispiel der Antragsskizzen für Exzellenzcluster der Universität Göttingen

2018-08-02T07:26:45Z (GMT) by Jahn, Najko

Zum 3. April 2017 reichten Universitäten im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder ihre Antragsskizzen für zukünftige Exzellenzcluster bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein. Bestandteil der Anträge sind Publikationsverzeichnisse der Principal Investigator (PI), deren Umfang auf bis zu zehn einschlägige Veröffentlichungen je Person begrenzt ist. Der Vortrag widmet sich der Frage, ob und inwieweit diese ausgewählten Veröffentlichungen im Open Access verfügbar sind. Zu diesem Zwecke wurden die Veröffentlichungsangaben aus den persönlichen Publikationsverzeichnissen der sechs Antragsskizzen für Exzellenzcluster der Universität Göttingen je PI extrahiert, bibliographisch erschlossen und automatisch mit einschlägigen Open-Access-Nachweisquellen abgeglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Open-Access-Anteile zwischen den Clustern variieren: Während in den vier natur- und technikwissenschaftlich orientierten Vorhaben die Auswahlpublikationen mehrheitlich im Open Access verfügbar sind, bietet sich in den beiden geistes- und sozialwissenschaftlichen Clustern ein anderes Bild. Auch innerhalb der Cluster schwanken die Anteile je PI zum Teil deutlich. Darüber hinaus gibt der Vortrag darüber Auskunft, welche Dienste die PIs zur Umsetzung des Open-Access-Publizierens nutzen und in welchem Umfang sie hierfür auf Angebote der SUB Göttingen wie Open-Access-Repositorien oder Publikationsfonds zurückgreifen.

License

CC BY 4.0